Olma Messen mit Zukunftsprojekt

Olma Messen

Das Projekt Neuland katapultiert die Olma Messen St.Gallen in eine neue Liga: 163,4 Millionen Franken kostet der Bau der neuen Messe- und Eventhalle inklusive Autobahnüberdachung. Stadt und Kanton St.Gallen haben im Frühjahr Finanzierungsbeiträge gesprochen, nun treiben die Olma Messen die Planung voran.

Zur Zeit arbeiten 14 Planungsteams am Konzept für die neue Messe- und Eventhalle der Olma Messen St.Gallen. Bis im Spätsommer sollen die Vorschläge für die Architektur und Konstruktion der neuen Halle und für die Umgebungsarbeiten vorliegen. Der Zeitplan ist ehrgeizig: 2019 ist das Baubewilligungsverfahren vorgesehen, damit die Überdachung der Stadtautobahn A1 beim Ostportal des Rosenbergtunnels bereits 2021/2022 realisiert werden kann. Auf dem neu gewonnenen Land wird dann 2023/2024 die neue Halle erstellt.

Mehr Raum für Parallelveranstaltungen

Die Stimmberechtigten der Stadt St.Gallen haben im März einen Finanzierungsbeitrag von 18 Millionen Franken ans Projekt Neuland mit einem Ja-Stimmenanteil von 72 Prozent gutgeheissen. Der Kantonsrat hat den kantonalen Beitrag von 12 Millionen im Februar sogar einstimmig genehmigt. Die restlichen Kosten von 133,4 Millionen stemmen die Olma Messen St.Gallen selber. «Wir werden die 6000 Quadratmeter grosse Halle 1 aus den 70er-Jahren, welche die Bedürfnisse der heutigen Kundschaft nicht mehr erfüllt, zurückbauen», erläutert Ralph Engel, Leiter CongressEvents St.Gallen bei den Olma Messen. Auf der Flucht der Halle 9 werde dann die neue, 12’000 Quadratmeter grosse Halle gebaut. «Das wird uns die Möglichkeit geben, vermehrt Parallelanlässe durchzuführen», betont Ralph Engel. Bisher sei das bei mittelgrossen Messen schwierig gewesen, auch wenn sie jeweils nicht das ganze Olma-Gelände beanspruchten.

Olma Messen

Mehr Wertschöpfung für die Region

Bereits heute finden auf dem Olma-Areal jährlich über 100 Veranstaltungen wie Kongresse, Versammlungen und Konzerte statt. Mit dem Ausbau soll künftig noch mehr Wertschöpfung in die Region fliessen – insgesamt 200 Millionen Franken. Deshalb sind die Olma Messen auch aktiv daran, neue Kundensegmente zu erschliessen. So haben die Olma Messen Ende Mai beispielsweise gemeinsam mit der Stadt St.Gallen und dem ESB Marketing Netzwerk die Initiative «Digital Sports Hub Switzerland» lanciert, um die Stadt zum analogen Treffpunkt für die virtuelle Sportwelt zu machen. Immerhin gehört der FC St.Gallen zu den wenigen Vereinen in der Schweiz, die bereits e-Sport-Profis haben, und an der Uni St.Gallen wurde ein eSports Verein ins Leben gerufen. «Wir versuchen immer regional verankerte Themenführerschaften zu identifizieren und das Veranstaltungspotenzial einzuschätzen. So können wir Nischen mit Wachstumspotenzial besetzen», führt Ralph Engel aus. Bereits im Oktober soll in St.Gallen der erste eSport-Kongress der Schweiz stattfinden.

www.congressevents.ch

www.olma-neuland.ch

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